Crossmedia
trifft
Inklusion

In einer Welt voller Innovationen scheint heute beinahe alles möglich zu sein. Künstliche Intelligenz verändert unseren Alltag, Algorithmen steuern unsere Informationsflüsse und autonome Systeme übernehmen Aufgaben, die vor wenigen Jahren noch undenkbar waren. Der technologische Fortschritt kennt kaum Grenzen.

Und trotzdem ist etwas bis heute nicht selbstverständlich: Inklusion.

Denn Inklusion entsteht nicht automatisch. Sie beginnt dort, wo Menschen gesehen, gehört und mitgedacht werden. Noch immer entscheiden Barrieren über Chancen. Noch immer bleiben Menschen unsichtbar – nicht, weil sie weniger können, sondern weil unsere Gesellschaft sie viel zu selten mitdenkt.

Genau hier setzt der abm inclumedia® e.V. an. Wir verbinden moderne Medienproduktion, kreative Kommunikation und gesellschaftliches Engagement, um Inklusion sichtbar, erlebbar und selbstverständlich zu machen. Mit Filmen, Livestreams, Social Media und crossmedialen Kampagnen erzählen wir Geschichten, die berühren, Perspektiven verändern und Menschen miteinander verbinden. Denn Medien können mehr, als Inhalte vermitteln – sie schaffen Aufmerksamkeit, bauen Vorurteile ab und bewegen Gesellschaft.

Wir produzieren nicht einfach Content. Wir produzieren Wirkung.

Unsere Vision ist eine Gesellschaft, in der Inklusion keine Ausnahme mehr ist, sondern gelebter Alltag. Bis dahin nutzen wir die Kraft der Medien, um genau diese Veränderung mitzugestalten.

Technologie verändert die Welt. Geschichten verändern Menschen. Und gemeinsam verändern sie die Gesellschaft.

AUDIODESKRIPTION (AD) – Hören. Fühlen. Erleben.

Audiovisuelle Medien – ob Fernsehen, Social Media oder Streaming – prägen unseren Alltag. Inhalte sind jederzeit verfügbar, schnell abrufbar und permanent in Bewegung. Und doch bleibt eines gleich: Sie erzählen mit Bildern.

Denn ein großer Teil der Bedeutung entsteht genau dort, wo nicht gesprochen wird – im Visuellen selbst: In einem Blick, der länger stehen bleibt. In einer Bewegung, die eine Entscheidung verrät. In einem Raum, der Atmosphäre erzeugt, bevor ein Wort fällt.

Für viele Menschen ist das selbstverständlich erfassbar. Für andere bleibt genau diese Ebene unsichtbar und damit ein wesentlicher Teil der Geschichte. Genau hier setzt die Audiodeskription (AD) an: Sie übersetzt Bilder in Sprache und macht sichtbar, was sonst nur gesehen werden kann.

Was ist Audiodeskription?

Audiodeskription (AD) ergänzt den Originalton durch präzise Beschreibungen dessen, was im Bild geschieht – genau in den Momenten ohne Dialog. Sie ist keine Erklärung und keine Interpretation, sondern eine konsequente Beschreibung des Sichtbaren. Nah am Bild, ohne es zu deuten, schafft sie eine zweite sprachliche Ebene des Verstehens. Audiodeskription entsteht nicht nebenbei. Sie ist ein eigenständiger Teil der Medienproduktion und erfordert redaktionelle Sorgfalt, sprachliche Präzision und ein feines Gespür für Bilddramaturgie.

Warum ist das wichtig?

Unsere Zielgruppe sind in erster Linie blinde und sehbehinderte Menschen, für die audiovisuelle Inhalte ohne Audiodeskription nur eingeschränkt oder gar nicht zugänglich sind. Darüber hinaus richtet sich unser Blick an alle, die Medien barrierefrei und inklusiv denken und gestalten wollen – von Produktionsteams über Auftraggeber*innen bis hin zu Sendern und Plattformen.

Barrierefreiheit als Standard

Barrierefreiheit ist kein Zusatz am Ende einer Produktion, sondern ein struktureller Bestandteil medialer Gestaltung. Sie ist auch rechtlich und gesellschaftlich klar verankert, unter anderem in der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), die den gleichberechtigten Zugang zu Information, Kommunikation und Kultur als grundlegendes Menschenrecht definiert. Audiodeskription (AD) ist dabei ein zentraler Baustein neben Untertiteln (UT), Deutscher Gebärdensprache (DGS) und Leichter Sprache (LS).

Unser Verständnis

Der abm inclumedia® e.V. steht für Medienproduktionen, die Inklusion konsequent mitdenken und umsetzen. Die Audiodeskription (AD) ist dabei ein wesentliches Instrument, um Teilhabe im audiovisuellen Raum konkret zu ermöglichen. Hierbei werden wir unterstützt vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales. 

Uns ist es dabei besonders wichtig, öffentlich für Barrierefreiheit zu sensibilisieren. Denn echte Veränderung entsteht nicht nur durch die Produktion, sondern auch im Bewusstsein dafür, wie Medien wahrgenommen werden.

Unser Anspruch bleibt klar: Medien so zu gestalten, dass sie für alle Menschen verständlich und zugänglich sind!

Dieses Video gibt es auch in Deutscher Gebärdensprache (DGS)!

SICHTBARKEIT – Vielfalt im Feed. Teilhabe am Leben.

Die digitale Medienwelt verändert sich in einem Tempo und mit einer Tiefe, die unsere Gesellschaft nachhaltig prägt. Sie eröffnet nicht nur neue Möglichkeiten, sondern entscheidet zugleich darüber, wer in der digitalen Öffentlichkeit sichtbar bleibt – und wer nicht. Gleichzeitig stellt sie uns vor die zentrale Frage, wie Inklusion und ihre Sichtbarkeit in dieser neuen Realität konsequent gesichert und weitergedacht werden können. Wir vom abm inclumedia® e.V. verstehen uns seit jeher als Sprachrohr für Menschen mit Behinderungen und setzen uns konsequent für Teilhabe und Barrierefreiheit ein – insbesondere im Bereich der Medien.

Der Algorithmus als Filter der Wirklichkeit: Wenn Vielfalt verloren geht

Social Media ist längst fester Bestandteil unseres gesellschaftlichen Alltags. Dabei prägen algorithmisch gesteuerte Inhalte maßgeblich, wie Informationen wahrgenommen und konsumiert werden. Sie ermöglichen zwar eine stark personalisierte Medienerfahrung und erhöhen die Effizienz der Inhaltsausspielung, gehen jedoch zugleich mit erheblichen Risiken einher.

Denn durch die permanente Optimierung auf vermeintlich „relevante“ Inhalte besteht die Gefahr, dass Nutzer*innen zunehmend in homogenen Informationsräumen verbleiben. Die Wahrnehmung gesellschaftlicher Vielfalt kann dadurch spürbar eingeschränkt werden. Statt einer offenen, pluralen Medienwelt entsteht so leicht eine digitale Umgebung, in der sich Menschen überwiegend innerhalb ihrer eigenen „Blase“ bewegen. Unterschiedliche Perspektiven, gesellschaftliche Realitäten und konträre Sichtweisen treten zunehmend in den Hintergrund – mit der Folge, dass die Offenheit gegenüber anderen Lebensrealitäten verloren gehen kann.

Für eine digitale Welt, die Vielfalt sichtbar macht

Wir sind überzeugt: Inklusion gehört dorthin, wo Aufmerksamkeit entsteht – mitten in Algorithmen, Feeds und gesellschaftliche Debatten. Denn die Medienwelt gestalten wir gemeinsam: offen, vielfältig und verantwortungsvoll. Eine digitale Öffentlichkeit, die alle Menschen erreichen will, muss auch allen Menschen Sichtbarkeit ermöglichen. Und Sichtbarkeit ist weit mehr als Reichweite. Sie schafft Anerkennung, ermöglicht Teilhabe und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. So entsteht eine Gesellschaft, in der Vielfalt selbstverständlich ist. Mit Haltung, Leidenschaft und einem klaren Anspruch gehen wir diesen Weg konsequent weiter. Wir wollen eine Medienwelt mitgestalten, in der jeder Mensch gesehen, gehört und wertgeschätzt wird. Denn Vielfalt ist kein Zusatz, sondern die Stärke, die unsere Gesellschaft verbindet.

CHANCENGEBER*INNEN beim „JobErfolg 2026“: Menschen. Chancen. Inklusion. In Bayerns Arbeitswelt.

Der Inklusionspreis „JobErfolg“ wird alle zwei Jahre vom Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales ausgelobt und verliehen. Der Preis macht sichtbar, wie Inklusion in der Arbeitswelt konkret gelingen kann: dort, wo Menschen mit Behinderung echte Chancen erhalten, ihre Fähigkeiten einzubringen, und wo Arbeitgeber*innen Verantwortung übernehmen, Barrieren abbauen und Teilhabe aktiv fördern. Mit dem „JobErfolg 2026“ werden erneut herausragende Beispiele dieser gelebten Inklusion aus Bayern gewürdigt.

Wir vom abm inclumedia® e.V. freuen uns sehr, den „JobErfolg 2026“ erneut aktiv begleiten zu dürfen. Von der Produktion der Preisträgerfilme über die mediale Dokumentation der ausgezeichneten Unternehmen bis hin zur Berichterstattung rund um die Preisverleihung in Nürnberg leisten wir unseren Beitrag dazu, diese Erfolgsgeschichten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Preisträgerfilme werden mit großzügiger Unterstützung des Sozialverbands VdK Bayern realisiert. Selbstverständlich stehen sie barrierefrei zur Verfügung – mit Untertiteln (UT), Deutscher Gebärdensprache (DGS), Audiodeskription (AD) sowie Erklärungen in Leichter Sprache (LS). So wird Medienkonsum ohne Ausgrenzung ermöglicht.

Jetzt alle Filme entdecken und erleben, wie Inklusion in der Arbeitswelt wirklich gelingt!

Hinter jedem ausgezeichneten Unternehmen stehen Menschen, die Chancen schaffen, Potenziale erkennen und Inklusion als Bereicherung verstehen. Menschen mit Behinderung, die arbeiten, sich einbringen und ihre Fähigkeiten entfalten. Genau diese Geschichten verdienen Aufmerksamkeit. Mit unserer Medienarbeit tragen wir dazu bei, dass gelebte Inklusion sichtbar wird, Vorbilder entstehen und andere ermutigt werden, ähnliche Wege zu gehen.

„Inklusion in der Arbeitswelt ist ein zentraler Bestandteil gesellschaftlicher Teilhabe. Menschen mit Behinderung bringen Fähigkeiten, Perspektiven und Erfahrungen ein, die unsere Arbeitswelt bereichern. Das ermöglicht es ihnen, Verantwortung zu übernehmen, ihre Potenziale einzubringen und selbstbestimmt am Berufsleben teilzuhaben. Dafür braucht es Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die Mut zeigen, Barrieren abbauen und neue Perspektiven eröffnen – als echte CHANCENGEBER*INNEN. Als abm inclumedia® e.V. machen wir genau diese Entwicklungen sichtbar und erzählen die Geschichten hinter gelungener Inklusion, damit aus Sichtbarkeit Verständnis wird und aus Verständnis echte Teilhabe entsteht.“ Wir sind stolz darauf, diesen Prozess auch 2026 medial begleiten zu dürfen und freuen uns darauf, gemeinsam mit allen Beteiligten ein starkes Zeichen für mehr Inklusion, Vielfalt und Teilhabe im Arbeitsleben zu setzen.

„CHALLENGE“ | Fernsehen. Streaming. Zukunft. | Jetzt auf Joyn

Das Fernsehen verändert sich grundlegend. Inhalte werden nicht mehr nur ausgestrahlt, sondern jederzeit, überall und plattformübergreifend genutzt. Plattformen werden vielfältiger, Zugänge individueller und Mediennutzung flexibler. Der abm inclumedia® e.V. gestaltet diesen Wandel aktiv mit. Mit unserer TV-Sendung „CHALLENGE“ erzählen wir Geschichten von Menschen mit Behinderungen, die im medialen Mainstream nach wie vor zu selten sichtbar sind. Dabei geht es nicht um eine Nische, sondern um Perspektiven, die fehlen – real, unmittelbar und gesellschaftlich relevant.

„CHALLENGE“ – Inklusive Medienproduktionen im digitalen Wandel

Crossmedial statt klassisch linear

„CHALLENGE“ ist heute bewusst crossmedial gedacht und produziert. Neben Ausstrahlungen im linearen Fernsehen – Kabel Eins und Sat.1 Gold – sind unsere Inhalte auch digital und flexibel abrufbar. Ein zentraler Schritt in dieser Entwicklung ist nun die Verfügbarkeit auf Joyn. Damit erhöhen wir die Reichweite unserer Inhalte in einem der relevantesten Streamingräume im deutschsprachigen Markt.

Barrierefreiheit ist kein Zusatz – sondern Standard

Echte Teilhabe beginnt nicht beim Inhalt, sondern beim Zugang. Deshalb verstehen wir Barrierefreiheit nicht als Zusatz, sondern als selbstverständlichen Teil unserer Produktion. Unser Anspruch ist klar: Inhalte müssen für alle Menschen zugänglich sein – unabhängig von individuellen Voraussetzungen. Dafür setzen wir auch auf Joyn konsequent auf Barrierefreiheit: Untertitel (UT), Deutsche Gebärdensprache (DGS), Audiodeskription (AD) und Leichte Sprache (LS).

Unser Anspruch

Der abm inclumedia® e.V. steht für eine crossmediale Medienproduktion, die sich nicht an Grenzen orientiert, sondern an Möglichkeiten. Wir verbinden Fernsehen, Streaming und digitale Plattformen zu einem konsequent inklusiven Medienansatz und schaffen Sichtbarkeit dort, wo sie gebraucht wird.

„CHALLENGE“ ist kein Format von gestern. „CHALLENGE“ ist Bewegung, Gegenwart, Zukunft.

Wir vom abm inclumedia® e.V. stehen dafür, dass Medien dann stark sind, wenn sie alle Menschen sichtbar machen und Perspektiven eröffnen, die sonst zu oft fehlen. Unser Ziel ist es, Teilhabe nicht nur zu fordern, sondern sie konkret erlebbar zu machen – in jeder Ausspielung und auf jeder Plattform.

Mehr Sichtbarkeit: Inklusion im fiktionalen Film

Echte Inklusion im fiktionalen Film ist in Deutschland immer noch die Ausnahme – sowohl vor als auch hinter der Kamera. Umso spannender, dass junge Nachwuchsfilmemacher*innen das Thema Inklusion endlich stärker ins Rampenlicht rücken. Ein perfektes Beispiel: der Fantasy-Kurzfilm „Discover Better Sleep“ (Regie: David Thibaut / Produktion: Finn-Oliver Walter), ein spekulativer Werbespot für eine Matratze, der im Rahmen einer Studienarbeit an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) entstanden ist. Beim Spotlight Festival Stuttgart begeisterte der Film das Publikum – und holte direkt den Publikumspreis.

In der Hauptrolle: die junge Schauspielerin Natalie Kim Lehmann mit Downsyndrom/Trisomie 21. Sie bringt nicht nur Präsenz und Charisma vor die Kamera, sondern zeigt eindrucksvoll, wie inklusive Filmprojekte erfolgreich umgesetzt werden können. Wir vom abm inclumedia® e.V. haben die Dreharbeiten exklusiv begleitet und daraus ein Making-of / Behind-the-Scenes produziert. Ein Blick hinter die Kulissen, der zeigt, wie gelebte Inklusion am Set wirklich aussieht.

BJV-Newcomer-Camp: Gemeinsam Barrieren im Journalismus abbauen

Wie kann Inklusion den Journalismus stärken und welche Voraussetzungen braucht es, damit Menschen mit Behinderungen selbstverständlich in Redaktionen mitarbeiten können? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Diskussionsrunde „Barrieren besser brechen – Warum Inklusion von Menschen mit Behinderung Redaktionen stärkt – und wie sie gelingt“ beim Newcomer-Camp des Bayerischen Journalisten-Verbands (BJV) am 7. Mai in München.

Als abm inclumedia® e.V. waren wir auf dem Podium vertreten. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Journalismus, der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung und der Medienpraxis diskutierten wir darüber, welche Barrieren Menschen mit Behinderungen noch immer begegnen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Vielfalt nicht nur in der Berichterstattung, sondern auch in den Teams selbst gelebt werden kann.

In die Diskussion brachten wir unsere langjährige Erfahrung aus der inklusiven Medienarbeit ein. Seit jeher setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderungen den Zugang zum Journalismus zu erleichtern, inklusive Strukturen zu fördern und Medien für mehr Vielfalt zu sensibilisieren. Dabei appellierten wir: „Seien Sie Chancengeber und keine Bedenkenträger! Wenn man es gemeinsam will, findet man Wege.

Wir bedanken uns beim Bayerischen Journalisten-Verband für die Einladung und den wertvollen Austausch. Veranstaltungen wie das Newcomer-Camp zeigen, wie wichtig der Dialog zwischen Medien, Verbänden und Praxis ist, um Barrieren abzubauen und den Journalismus gemeinsam vielfältiger und inklusiver zu gestalten.